WIE GESAGT.
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Da sich der letzte OB infolge höchster Kinderarmut, modellhaft entfesselter Segregation incl. sattem Anteil Arbeit suchender Menschen vorzeitig aus dem Staub machte, vorher noch die Zinke vom Fernsehturm abnagen, die Glatze seines Lenins aufpolieren und die Stadt zur Trinkerhochburg wachsen ließ (86% über Bundesdurchschnitt), steht jetzt 'ne Neuwahl an. Seit ca. 00.07 MESZ am 4.10.1990 ist Schwerin beständig hochverschuldet. Wäre es also nicht an der Zeit, vor Reset/Neustart, gewissermaßen als Geste politischer Verantwortung, mit einer Entschuld(ig)ung durch Gesandte jener Parteien zu beginnen, die hier ja alle schon lange mitregieren? Kann ein Wirt überhaupt das ‰-Ranking verteidigen? Fährt man schnell durch die Stadt, schafft man es gerade, die Namen auf den Werbepostern zu erspähen. Frau Zander & Herrn Hecht kennen wir nicht, Frau Klum nur aus dem TV. Auch der Plakate füllende Grünenmann besuchte uns noch nie. Ein Kandidat war früher angesagter Rockmusiker, tausende Watt Sound auf 400 Volt. Cool. Doch zielführend? Eine der Bewerberinnen bietet Abschiebungen an. Ihr ist es vermutlich peinlich, dass zu vielen „Fremden“ gewahr wird, mit welcher Rasanz die Stadt den Anschluss verliert? Ihre Partei überdies strebt gerade nach der Alleinherrschaft. Lieber nicht, denken wir an die noch nachhallende Zeit hier in der Schweriner BZ. Fragt mal Genossen Böttger. Über die Jahre haben wir immer wieder gern Anwärter:innen unterstützt. Nach deren Wahl dann kannten die uns aber nicht mehr, oder schlimmer. Egal. Eine Kandidatin empfehlen wir euch dennoch sehr gern. Im vorletzten Ferienprojekt absolvierte sie bei uns ein Praktikum. 1 Woche lang. Unfassbar. Hat mit Kindern, Jugendlichen gesprochen, nicht im politischen Talkformat, nein, mitten im Stadtleben. Nahm sich Zeit, mit uns auf Augenhöhe zu diskutieren, besitzt Empathie, spricht hochdeutsch, Fremdsprachen, hat Ideen, die es so in Schwerin noch nicht zu hören gab. Also, wer Menschen + Schwerin mag, wählt Mandy Pfeifer. Und wer nicht, hält es einfach weiter mit John Swartzwelder: "To alcohol! The cause of, and solution to, all of life's problems." (S-VIII, E-XVIII)




