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WERTIG VOLLENDET

Auch am letzten Projekttag wuselten Kinder aufgeregt durch sämtliche Räume des Hauses. An jeder Ecke wartete wiedermal ein interessantes Angebot. Alle wollten am liebsten alles zeitgleich ausprobieren, wollten mit- und aufmischen. Natürlich durften sie es, weil nur sie im Mittelpunkt dieser Projektwochen standen. Und es wurden vier beeindruckende Wochen. Tränen kullerten zum Abschied, Kinder tauschten Telefonnummern, Kinder kommen wieder. Unsere Küche z.B. wurde von den Mitarbeiterinnen und Sympathisanten der beteiligten Projektträger okkupiert. Man kam sich näher in den vergangenen Wochen. Eltern unterstützten uns ungefragt in organisatorischen Abläufen. Sogar einige Gäste besuchten unsere Projektabschlussveranstaltung. Natürlich waren es die ‚üblichen Verdächtigen‘. Sonntagsredner*innen der Schweriner Lokalpolitik, ach so engagierte Demokratievorreiter*innen des öffentlichen Kleinstadtlebens, Verwaltungsebene suchte man, wenn man überhaupt suchen wollte, vergebens. Deren Veranstaltungsinteresse beschränkte sich im Rahmen des interkulturellen Dialogs offenbar auf den Besuch des ökumenischen Dienstes am jeweiligen Herrn. Sehen und gesehen werden überdeckt die persönliche Einstellung. Eine wichtige Mitarbeiterin des Bildungsministeriums, Frau Schumacher, erklärte uns im letzten Jahr, dass wir unsere Aufführungen so machen müssten, wie im Schweriner Stadtzentrum beheimatete Einrichtungen das machen. Nämlich interessant, professionell, medienwirksam und im Schweriner Stadtzentrum. Dann kämen auch viele Politiker und Presseleute zum Programm. Ach so. Übrigens hat Frau Schumacher bisher an nicht einer einzigen unserer Veranstaltungen teilgenommen. Ein Teil unserer Gesellschaft entfernt sich immer mehr von einem Teil unserer Gesellschaft. Neueste Fotos zum Projekt auf Facebook.

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