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SCHÖNE WOCHE VOR PFINGSTEN + PLEBISZIT

In den Straßen Schwerins tobt der Wahlkampf. Trotzdem schafften es auch in dieser Woche wieder alle Kids unbeschadet in unsere Angebote. War richtig schön. Unter der Woche fragten wir mal neugierig herum. Habt ihr vom Stimmenfang draußen was mitbekommen? Wen würdet ihr wählen? Welche Wünsche habt ihr an… Schulterzucken. Gut, Nichterwachsene haben natürlich alles Recht der Welt, so zu reagieren. Ein Mädchen fragte uns, ob denn die Anwärter*innen unsere Einrichtung auch schon besucht haben. Ja, ein OB-Kandidat kam tatsächlich zu uns. Thomas Tweer. Darüber haben wir uns wirklich gefreut. Im Falle seines Wahlerfolgs will er sich sogar für die Gründung einer großen Hochschule in Schwerin einsetzen. Sie würde die Stadt endlich quirliger, lauter, auch offener und bestimmt zukunftsfähiger machen. Aber das brächte ihm dann mächtig Ärger ein mit der mächtigen Бабаяга, die so etwas auf keinen Fall dulden dürfte. Und die anderen Bewerber*innen? Die waren natürlich nicht bei uns. Kennen uns ja auch gar nicht. Dafür haben wir mal ihre vielen an die frische Luft verbrachten Plakate angeschaut. Neben einem mit der fast nackigen Frau Klum drauf hängt ein rötliches, auf dem man ein imposantes, nach oben hin spitz zulaufendes, vermutlich innerstädtisches Gebäude erkennt. Vor diesem thront ein vollständig bekleideter Mann, noch viel größer als der riesige Turmbau. Einen weißen Rauschebart hat er aber nicht. Und er heißt auch anders. Und die anderen Aushänge? Enorm bunt, samt der üblichen periodisch bemühten Losungen. Ein cooler junger Mann aber, Martin Steinitz heißt er, hat auf seinen Tafeln ziemlich intelligente Ideen und Vorhaben vermerkt. Leider vermitteln seine anscheinend im VHS-Einstiegsfotokurs angefertigten Selfies nicht, dass er wirklich Bock auf den Job hat. Und nur die werden ja von in vorbei brausenden Autos sitzenden Wahlberechtigten und auch nur flüchtig beguckt. Ja mei, wir haben Gramkow überstanden, haben persönlich überbrachte Verbalinjurien von Claussen und Badenschier verschmerzt. Also weiter, ungeachtet jeglicher Konstellation. Wie formuliert es der Dortmunder Ballsportfan so treffend? Et kütt wie et kütt. 🙂

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